Dienstag, 13. Dezember 2016

Neue Injektoren für Intraokularlinsen von der Medicel AG


Die Medicel AG, aus Altenrhein/Schweiz informiert über Produktneuerungen bei Injektoren für Intraokularlinsen. Im Einzelnen werden neue IOL- Injektoren in der ERGOJECT™-Serie und das NAVIJECT™-Folgeprodukt aus der VISCOJECT™ -Familie vorgestellt. 

Besonders interessant für beval-med.-Kunden ist wahrscheinlich das VISCOJECT™ easy Injection System - der Nachfolger des NAVIJECT™- Injektors:  VISCOJECT™ easy ist die erste Produktlinie der VISCOJECT™-Familie, bei der das Laden des Injektors mit der Intraokularlinse deutlich vereinfacht wurde. Die zugehörige Ladekammer ist mit Führungsschienen ausgestattet und ermöglicht so ein einfaches Bestücken der Kartusche des Injektors mit der Intraokularlinse. 

ViscojectTM easy - Injektor (© Medicel AG)
 Das Injektorsystem ViscojectTM easy ist kompatibel mit den meisten einstückigen IOL-Modellen. Es ist etwas preiswerter als der Vorläufer NAVIJECT™ und ermöglich ein extrem sicheres, einfaches und schnelles Implantieren der IOL .

Der ViscojectTM easy Injection System ist erhältlich für Schnittgrößen* von 1,9 bis 2,3 mm. Das System ist demnächst bei beval-med. medizintechnik erhältlich.


* Die Schnittgröße hängt von der verwendeten OP-Technik ab und ist daher  nur ein Richtwert.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Grafik der Woche - Klassifizierung von Medizinprodukten

Je nach Dauer, Ort, Art und Aktivität der Anwendung werden Medizinprodukte in unterschiedliche Klassen eingeteilt. Mehr zur Klassifizierung: www.bvmed.de (Recht /Was sind Medizinprodukte?). 
 
Weiterlesen (https://www.bvmed.de/0x1c1bf/0x37f74)

Montag, 5. Dezember 2016

Compliance: "Alle Kooperationsverträge überprüfen"

Berlin | Durch die neuen Strafrechtsparagrafen zur Bestechlichkeit und
Bestechung im Gesundheitswesen (§§ 299a, b StGB) sind keine neuen Verbote in
der Zusammenarbeit mit Ärzten, sondern lediglich neue Sanktionen hinzugekommen.
Das verdeutlichte der hessische Oberstaatsanwalt Alexander Badle auf der
Healthcare Compliance-Konferenz des Bundesverbandes Medizintechnik (BVMed) am 23. November 2016 in Berlin. 
Dieter Schütz  / pixelio.de
 
 
Wichtig seien präventive Maßnahmen, um ein Ermittlungsrisiko zu minimieren. "Denn wenn man erst einmal Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren ist, ist der Schaden bereits eingetreten", so Badle. Seine Botschaft: "Wenn Sie sich an die Branchen-Spielregeln aus dem Kodex Medizinprodukte als Auslegungshilfen des
Gesetzes halten, haben Sie das Risiko einer strafrechtlichen Ermittlung deutlich minimiert." 
 
Rechtsanwalt Volker Ettwig empfahl, sämtliche Kooperationsverträge auf ihre rechtliche Zulässigkeit zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. 
 
Weiterlesen (https://www.bvmed.de/0x1c124/0x37f69)

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Neue Webseite im Netz

Soeben ging unsere neue Webseite in das WorldWideNet. Gründlich überarbeitet finden Sie jetzt  auf


die neuesten Angebote an die Ophthalmochirurgen, Aussagen zu unserer Unternehmensphilosophie, Links zu Servicepartnern und einen kleinen  Ausflug in die Geschichte der Kataraktchirurgie, der auch für den Laien interessant sein dürfte.

Nutzen Sie Webseite und diesen Blog, um Ihre Vorstellungen und Wünsche zu übermitteln. 

Fordern und fördern Sie uns! 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr 

Dr.-Ing. Frank Valentin und beval-med.medizintechnik in Bernau bei Berlin 


Mittwoch, 30. November 2016

Materialtrübung faltbarer Intraokularlinsen seit 2006


Curabardhi M.,  Häberle H., Aurich H. Werner L., Pham D.T.:( Klinik für Augenheilkunde, Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin; John A. Moran Eye Center, University of Utah, Salt Lake City/USA)*
 

Hintergrund: Nach Kataraktoperation kommt es selten zu erneutem Visusabfall durch Materialtrübung der intraokularen Linse (IOL). Se­rielles Auftreten wurde bisher in der Literatur besonders bei hydro­philen Linsenmaterialien beschrieben. Wir analysierten alle seit 2006 an der Klinik explantierten getrübten Linsen.

Methoden: Die oph­thalmologischen und internistischen Palientendaten wurden ausge­wertet. Die explantierten lOLs wurden hinsichtlich Morphologie lichtmikroskopisch untersucht.

Ergebnisse: 53 ausschließlich hydrophile Acryllinsen (35 einstückige, 18 dreistückige) wurden von Sep­tember 2006 bis September 2015 explantiert, davon 81,2% seit 2013, bei einem Patientenalter von 77,6 + 8,8 Jahren. Die Implantation lag im Median 3 Jahre zurück (1-17 Jahre). Die Trübung bestand aus Kalk (Oberflächenkalzifikalion oder diffuse Opazitikation). Linsen­hersteller waren Fa. Oculentis (39 lOLs verschiedener Serientypen), Ciba Vision (5), Acrimed, B+L, Lenstec. MDR Inc.. Matrix Acrylic (insg. 6) bzw. unbekannt (3). 26,4% der Patienten hatten Diabetes mellitus. Okuläre Komorbiditäten waren Glaukom (17%), Makulopathie (16,9%), vorangegangene Vitrektomie mit Fndotamponade (9,4%), Uveitis (5,6%). Fuchs Endotheldystrophie (3,8%). Die Sekundärlinse wurde kapselsackfixiert (n-8, 15,1%). sulkusfixiert, (n-20. 37,7%) oder retroiridal irisfixiert mit vorderer Vitrektomie (n-25, 47,2%). Der Visus stieg von 0,26 ±0,21 auf 0.63 + 0,32 an. Komplikationen waren zystoides Makulaödem (2), Linsensubluxation (1). Ablatio re­tinae (1). Schlussfolgerungen: Alle explantierten IOLs waren aus hydrophilem Material und zeigten Ratifikationen mit signifikantem Visusverlust. Kausale Ursachen sind schwierig identifizierbar. Ein Zu­sammenhang mit okularen oder systemischen Erkrankungen mit Störungen der Blut-Kammerwasser-Schranke konnte nicht herge-stellt werden. Bei Fa. Oculentis wurde seit dem 31.12.12 das Verpa­ckungsmaterial geändert. Es besteht grundsätzlich Meldepflicht beim BfArM sofern die IOL noch auf dem Markt ist.





* Vortrag anlässlich der DOC 2016

Montag, 7. November 2016

Grafik der Woche - Besonders innovative Indikationsbereiche in der Medizin

In der Herbstumfrage 2016 des Bundesverbandes Medizintechnik schätzen die deutschen Medizintechnik-Unternehmen als innovativsten Forschungsbereich – wie im Vorjahr – die Kardiologie ein. 48 Prozent der Befragten nennen diesen Versorgungsbereich. Es folgen Onkologie (41 Prozent), Neurologie (29 Prozent), Diagnostik (23 Prozent) und Chirurgie (18 Prozent).

Montag, 24. Oktober 2016

Grafik der Woche - Gesundheitspolitische Forderungen der MedTech-Branche



Die befragten MedTech-Unternehmen der BVMed-Herbstumfrage 2016 nennen als wichtigste gesundheitspolitische Forderungen die bessere internationale Anerkennung von Studien, eine schnellere Einführung von Innovationen sowie eine stärkere Einbindung der Industrie in die G-BA-Prozesse.