Montag, 5. November 2018

Grafik der Woche: Stärken des MedTech-Standorts Deutschland

BVMed-Herbstumfrage 2018: Die befragten BVMed-Mitgliedsunternehmen bewerten die gute Infrastruktur, gut ausgebildete Fachkräfte und das hohe Versorgungsniveau der Patienten als Stärken des MedTech-Standorts Deutschland. Die Höhe des Erstattungsniveaus, der Standard der klinischen Forschung und die Forschungsförderung wurden dagegen nicht so oft genannt. Mehr zur Branche: bvmed.de/medienseminar-2018.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Neue Messer für die Kataraktchirurgie

Unsere Webseite wurde vervollständigt ! Beval-med. medizintechnik hat seit Neuestem die Präzisionsmesser der Firma Tecfen Medical im Vertriebsprogramm. Die Messer, Lanzen und Skalpelle verfügen über Schneiden  aus hochqualitativem Edelstahl sowie ergonomische Handgriffe, alle Materialien sind ökologisch unbedenklich und wiederverwendbar.

MVR-Skalpell


Phakolanze

Entsprechende Unterlagen finden Sie auf unserer Webseite im Katalog.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Irisretraktor aus Polypropylen

Neuer Artikel bei beval-med medizintechnik: Irisretraktoren erweitern kleine oder unvollständig erweiterte Pupillen und erlauben eine uneingeschränkte Sicht z.B. während der Katarakt- OP. Der Irisretraktor ist durch  einen 0,5 mm weiten, selbst abdichtenden Schnitt im Limbus implantierbar.1 Box enthält 5 Stück Einwegretraktoren ( = 1 Set).


Montag, 23. Juli 2018

Medizinprodukteverordnung: Beschlüsse der Wirtschaftsministerkonferenz

St. Wendel, 23.07.2018: Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut verwies bei der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) am 28. Juni 2018 im Saarland wegen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) auf die Gefahr eines Firmensterbens bei kleinen und mittelständischen Medizintechnik-Unternehmen (KMU), berichtet MTD-Instant in seiner Ausgabe 28/2018. Grund sei der erhebliche finanzielle und personelle Mehraufwand, von dem auch die Überwachungsbehörden betroffen seien.

Die WMK fasste folgende Beschlüsse: Insbesondere wegen der KMU sollte sich die Bundesregierung aktiv in den Prozess der Weiterentwicklung des Rechtsrahmens durch die EU-Kommission einbringen. Dazu gehörten eine Verlängerung der geltenden Übergangsfristen für die MDR und die IVDR (Mai 2020 bzw. Mai 2022) sowie eine deutliche Reduzierung der Anforderungen bei der Neuzertifizierung bewährter Bestandsprodukte. Auf nationaler Ebene sollten keine zusätzlichen Verschärfungen bei der Implementierung der MDR vorgenommen werden und kritisch geprüft werden, inwiefern die Rechtsakte von KMU auch umgesetzt werden können. Zudem sollte der Strategieprozess Medizintechnik dabei unterstützen, Infrastruktur und personelle Ressourcen für klinische Studien zu entwickeln sowie das Methodenspektrum bei klinischen Studien zu erweitern. Beschlüsse der WMK: bit.ly/2KPCAJS.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Alle guten Wünsche!


Ihr beval-med. medizintechnik wünscht ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Neue Jahr.

Montag, 25. September 2017

AMD: Prophylaxe durch Braunalgen ?


Braunalgen aus der Ostsee enthalten eine Viel­zahl bioaktiver Inhaltsstoffe, zum Beispiel Fucoidane. Wie lassen sich diese für die Medizin und Kosmetik der Zukunft nutzen?

Meeresalgen (PeeF  / pixelio.de)
Diese Frage steht im Zen­trum des deutsch-däni­schen Projektes „Fuco-San - Gesundheit aus dem Meer" unter der Federführung von Prof. Dr. Alexa Klettner, Labor­leiterin in der Klinik für Ophthalmologie des Uni­versitätsklinikums Schles­wig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU). Be­reits seit Längerem forschen die Ophthalmologen an VEGF-Hemmern, die zur Behandlung der AMD verwen­det werden. Durch Zufall entdeckten sie, dass auch Fucoidan in der Lage ist, den VEGF-Gehalt in den Zellen des Auges zu vermindern. Das war der Anlass, die Eigen­schaften von Fucoidanen weiter zu untersuchen. 


Der Forschungsansatz wird nun als grenzüberschrei­tendes Projekt von der Europäischen Union mit einer Gesamtsumme von 2,2 Millionen Euro bis Februar 2020 gefördert. Neben der Kieler Universitäts-Augenklinik haben Dr. Levent Piker (Coastal Research and Manage­ment/CRM) und Prof. Susanne Alban (Pharmazeutisches Institut der CAU) dieses Projekt initiiert, an dem noch weitere Partner mitarbeiten. Im Rahmen des Projektes soll vor allem eine Nutzung in den Bereichen Augenheil­kunde, regenerative Medizin und Kosmetik untersucht und entwickelt werden. 

In der Augenheilkunde ist die Entwicklung von Medikamenten aus Fucoidanen denk­bar, die vorbeugend gegen eine AMD wirken könnten. An der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des UKSH und am Universitätsklinikum Odense in Dänemark werden die mögliche Verwendung von Fucoidanen bei Ansätzen des Tissue Engineerings und Mechanismen der Knochenheilung erforscht. Auch in der Kosmetik könnten die neuen biologischen Inhaltsstoffe zur Anwendung kommen, z.B. gegen Hautalterung.


(Quelle: UKSH, zitiert nach "Concept Ophthalmologie 7/2017)





93 Prozent der MedTech-Unternehmen sind kleine und mittelständische Unternehmen


Der Großteil der Medizintechnikfirmen in Deutschland sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs). 93 Prozent von ihnen haben weniger als 250 Mitarbeiter bzw. weniger als 50 Millionen Euro Umsatz im Jahr, berichten Spectaris und das Statistische Bundesamt.