Donnerstag, 14. August 2025

Kleine Veränderung, große Wirkung: Keine Plastikverpackungen mehr


Kleine Veränderung bei der Verpackung bedeuten große Wirkung für den Planeten. Unser Zulieferer, die Albomed GmbH, gestaltet künftig die  Verpackungen für Viskoelastika nachhaltiger. Ab Herbst verzichtet Albomed auf Plastikschrumpffolien – das reduziert den Plastikmüll jährlich um über 600 Kilogramm.

Schrumpffolien werden aus den Produktverpackungen entfernt. Der neue Look der Verpackung ist schlichter, aber cleverer – besser für die Umwelt und genauso effektiv.
 

                                           

Die Wirkung dieser Maßnahme in Zahlen:

  • 600 kg Plastik jährlich eingespart, 
  • das entspricht etwa dem Gewicht eines Kleinwagens = gleich 320.000 Plastikverpackungen
  • weniger Plastikmüll, mehr Schutz für Tiere und Meere
  • ein weiterer Schritt vorwärts in Richtung Kreislaufwirtschaft.


Was es für für Sie als unseren Kunden bedeutet: Die Verpackung sieht vielleicht etwas anders aus, aber die Qualität bleibt unverändert. Jeder Kauf trägt dazu bei, Abfall zu reduzieren und die Umwelt zu schonen – für Sie ganz ohne Aufwand.

Die Abkehr von Schrumpffolien ist nur ein weiterer Teil einer umfassenderen Entwicklung hin zu nachhaltigeren Lösungen – weitere Schritte sind bereits in Vorbereitung.

Montag, 11. August 2025

Im Fokus: Der medizinische Groß- und Fachhandel

Starke Strukturen für eine sichere Versorgung

Wie kommt das OP-Set pünktlich ins Krankenhaus? Wer sorgt dafür, dass ärztliche Praxen und Pflegeeinrichtungen täglich mit den richtigen Produkten versorgt sind – auch im Krisenfall? Ohne den medizinischen Fach- und Großhandel würde unser Gesundheitssystem schnell ins Stocken geraten. Die spezialisierten Handelsunternehmen beliefern täglich über 150.000 medizinische Einrichtungen wie Arztpraxen, Pflegeheime, MVZs oder Krankenhäuser in Deutschland. 

Dabei übernehmen sie weit mehr als nur den reinen Vertrieb: Sie sind Logistikprofis, Qualitätswächter, Innovationstreiber – und in Krisenzeiten oft erste Ansprechpartner. Ihr Know-how ist unverzichtbar, wenn es darum geht, die Versorgung der Patienten auch unter schwierigen Bedingungen sicherzustellen. Wer unsere Gesundheitsversorgung zukunftsfest machen will, tut gut daran, den Fach- und Großhandel strategisch einzubinden. Politik und Branche müssen gemeinsam an Lösungen arbeiten – für eine bessere Krisenvorsorge, passende Rahmenbedingungen für die Versorgung im ambulanten Sektor, weniger Abhängigkeit von ausländischen Produzenten und einen praxisfreundlichen Abbau bürokratischer Hürden.

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Samstag, 14. Dezember 2024

Augentagesklinik in Bernau bei Berlin

Augenklappen
Seit April 2023 kümmern sich die Mitarbeiter einer weiteren Zweigstelle des Netzes der Augentagesklinik Oranienburg um die Patienten in Bernau bei Berlin - im  neuen Teil des Rollbergecks am Neuen Schulweg 12.

Weitere Filialen der Oranienburger Tagesklinik gibt es  neben Oranienburg in Glienicke/ Nordbahn und Gransee. 

Der Standort Bernau umfasst ebenfalls das gesamte Behandlungsspektrum der modernen Ophthalmologie: Ambulante Augenoperationen, wie u.a. die OP des Grauen Stars, Lidkorrekturen, Laserbehandlungen oder intravitreale Injektionen bei der alterbedingten Makuladegeneration (AMD). (nach einem Bericht der "Märkischen Oderzeitung")

 

 


Donnerstag, 12. Dezember 2024

MedTech-Positionen zur Bundestagswahl 2025: BVMed legt 10-Punkte-Plan vor

 Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert in einem 10-Punkte-Papier zur Bundestagswahl von der neuen Bundesregierung eine eigenständige MedTech-Strategie mit einem ressortübergreifend abgestimmten Maßnahmenplan. Dazu gehören ein Beauftragter der Bundesregierung für die Medizintechnik im Kanzleramt, eine Entbürokratisierungsoffensive, ein einheitlicher Mehrwertsteuersatz auf Medizinprodukte sowie eine Vergütungssystematik in der Krankenversicherung, die den medizintechnischen Fortschritt und Digitalisierung beflügelt, Pflegekräfte entlastet und Ressourcen einspart.

 „Der MedTech-Standort Deutschland ist der zweitgrößte der Welt, nach den USA, vor Japan und China – noch. Denn die Standortbedingungen haben sich deutlich verschlechtert. Wir brauchen ein klares Bekenntnis der Politik zum Medizintechnik-Standort und der Medizintechnik als Leitindustrie in Deutschland“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll. 

Das ausführliche Positionspapier kann unter  www.bvmed.de/wahl heruntergeladen werden.

Donnerstag, 12. September 2024

Verlängerte MDR-Übergangsfrist: Stichtag 26. September beachten

Berlin | Bis 26. September 2024 müssen MedTech-Hersteller für Bestandsprodukte („Legacy Devices“) mit einer Benannten Stelle eine schriftliche Vereinbarung zur Konformitätsbewertung ihres Medizinprodukts getroffen haben, um verlängerte Übergangsfristen nach der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) nutzen zu können. Auf diesen Stichtag weist der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hin.

Die verlängerte Übergangsfrist wurde vom europäischen Gesetzgeber mit einer Änderungsverordnung vom März 2023 eingeführt. „Die verlängerte Übergangsfrist erkauft Zeit, aber sie ändert an den grundlegenden Problemen der MDR nichts. Wir müssen die MDR jetzt strukturell weiterentwickeln und in einem großen Schritt verbessern, sonst geht dies weiter zulasten der Patient:innen-Versorgung und des MedTech-Standorts Europa“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

Der BVMed hatte hierzu bereits im Herbst 2023 gemeinsam mit dem Verband der Diagnostika-Industrie (VDGH) eine umfangreiche Problemanalyse und detaillierte Lösungsansätze zur strukturellen Weiterentwicklung des regulatorischen Systems in einem MDR/IVDR-Whitepaper (www.bvmed.de/whitepaper) vorgelegt. Notwendig sind aus Sicht des BVMed vor allem folgende Schritte:

  • Abschaffung der Rezertifizierung für alle Medizinprodukte analog zu Arzneimittelzulassungen.
  • Ergänzung des derzeitigen Regulierungssystems durch Sonderregelungen analog zu anderen           Rechtsbereichen für innovative Produkte, Orphan Devices sowie Nischenprodukte.
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und Vorhersehbarkeit der Konformitätsbewertungsverfahren in Bezug auf Dauer und Kosten, beispielsweise durch die Abschaffung der administrativen Überregulierung bei Herstellern und Benannten Stellen; unter anderem durch Ausbau digitaler Prozesse, um den Verwaltungsaufwand zu verringern und den weiteren Marktzugang in der EU zu gewährleisten.
  • Etablierung wirksamer Rechtsmittel zur Überprüfung strittiger Marktzugangsentscheidungen.
  • Harmonisierung durch Zentralisierung der Verantwortung und Kompetenzen innerhalb des Regulierungssystems durch eine europaweite zentrale Struktur zur Erreichung einer Entscheidungsfähigkeit auf Systemebene.

Dr. Marc-Pierre Möll: „Die Diskussion um die strukturelle Verbesserung der MDR hat zuletzt sowohl in Deutschland als auch bei den europäischen Institutionen Fahrt aufgenommen. Die Bundesregierung muss in Brüssel weiter Druck machen, damit die neue Kommission die Arbeiten für eine Verbesserung der MDR rasch fortführt. Nur mit einer besseren und international wettbewerbsfähigen MDR in Kombination mit einer innovations- und produktionsorientierten Standortpolitik können wir die Versorgung mit Medizinprodukten dauerhaft sicherstellen und den MedTech-Standort Europa stärken.“

Das 64 Seiten starke Whitepaper zur MDR- und IVDR-Weiterentwicklung kann unter www.bvmed.de/whitepaper heruntergeladen werden.
Aktuelle Zahlen und Fakten zur MDR gibt es unter www.bvmed.de/mdr-fakten.

Samstag, 3. August 2024

Dienstag, 9. Juli 2024

Neuer Irrsinn

Die Bundesregierung feilt offensichtlich an einem neuen Attentatsplan gegen die deutsche Industrie, der sogenannten Kreislaufwirtschafts-Strategie (NKWS). Ziel soll zirkuläres Wirtschaften und Ressourcenschonung sein und die entsprechenden Strategien müssen natürlich vorgegeben werden, denn der Staat irrt sich nie.

Mit der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie  orientiert sich die Bundesregierung am Leitbild der "Circular Economy", wie es auch dem "Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft" zugrunde liegt. Der Begriff "Kreislaufwirtschaft" im Sinne des EU-Aktionsplans umfasst alle Phasen der Wertschöpfung – von der Produktgestaltung und Produktion bis hin zu Verbrauch, Reparatur, Abfallbewirtschaftung und sekundären Rohstoffen, die in die Wirtschaft zurückgeführt werden.

Spezifische Anforderungen aus der Gesundheitsversorgung wie sterile Einmalprodukte zum Infektionsschutz müssen bei der künftigen Gesetzgebung zur Kreislaufwirtschaft berücksichtigt werden. Darauf weist der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) in seiner Stellungnahme zur Nationalen Kreislaufwirtschafts-Strategie (NKWS) hin. „Die in der NKWS vorgesehene Weiterentwicklung bestehender Regelungen für eine erweiterte Hersteller-Verantwortung sollte diese spezifischen Anforderungen an die Medizintechnik-Industrie, die sich aus der Versorgung von Patienten und dem Schutz des medizinischen Personals ergeben, berücksichtigen“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll. Die ausführliche BVMed-Stellungnahme kann unter www.bvmed.de/positionen heruntergeladen werden.